Neuigkeiten

20.11.2019, 17:01 Uhr
CDU-Kreistagsfraktion spricht sich gegen die Aufhebung der Osterbergschule Bad Gandersheim zum Schuljahresende aus.

Am kommenden Freitag steht die Aufhebung der Osterbergschule Bad Gandersheim mit Ablauf des Schuljahres 2019/20 auf der Tagesordnung des Kreistages. Aufgrund mangelnder Schülerzahlen forderte die niedersächsische Landesschulbehörde entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Schülerzahlen, oder aber die Aufhebung der Schule, vom Landkreis Northeim.

Für die CDU-Kreistagsfraktion ist ganz klar: Das Wohl der Schülerinnen und Schüler der Osterbergschule und auch der betroffenen Eltern muss im Vordergrund stehen. Die immer wieder währende Diskussion um den Fortbestand der Schule führte zu großen Unsicherheiten bei der Elternschaft der Schüler. Folglich kam es auch zu immer weniger Neuanmeldungen an der Schule. Diese Unsicherheit sollte aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion ein für alle Mal aus dem Weg geräumt werden und sich auf das konzentriert werden, was die Osterbergschule ausmacht: die hervorragende sonderpädagogische Arbeit mit den Schülern.

„Eine Schließung der Schule mit Ablauf des Schuljahres 2019/20 kann und darf nicht das Ziel sein“ so Beatrix Tappe-Rostalski, Mitglied des Ausschusses für Schule und Sport im Kreistag Northeim. „Wir wollen eine adäquate Beschulung der Schülerinnen und Schüler der Förderschule erreichen und dafür müssen Gespräche in alle Richtungen geführt werden.“

So hat die CDU-Kreistagsfraktion unter anderem vorgeschlagen, die Landrätin zu beauftragen, in einem gemeinsamen Gespräch mit den Schulleitungen der Osterbergschule Bad Gandersheim und der Oberschule Bad Gandersheim sowie der Landesschulbehörde Lösungsmöglichkeiten zu finden, um auf der Grundlage des Kooperationsvertrages, den beide Schulen bereits 2017 geschlossen haben, einen Fortbestand der Förderschule zumindest für ein weiteres Jahr zu gewährleisten.

Für die CDU steht das Wohl der Schülerinnen und Schüler an erster Stelle. Mit verbesserter pädagogischer und organisatorischer Zusammenarbeit beider Schulen kann ein in Frage kommender Übergang der Schülerinnen und Schüler der Förderschule in die Oberschule gelingen. Dieses Zusammenwachsen braucht Zeit und darf nicht übers Knie gebrochen werden, so ist sich die CDU Kreistagsfraktion sicher.

„Für uns steht der Wert der Förderschule im Vordergrund: jungen Menschen wird Wissen vermittelt. Sie werden individuell gefördert, den ihnen höchstmöglich zu erreichenden Schulabschluss zu erlangen. Sie werden in die Berufswelt integriert und damit ein aktiver Teil unserer regionalen, wirtschaftlichen Gesellschaft.“ So Beatrix Tappe-Rostalski weiter.

aktualisiert von Tobias Grote, 24.11.2019, 17:02 Uhr

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